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Wintec Kopfeisen wechseln – Anleitung und fachliche Hinweise

Diese Anleitung hilft Ihnen zu bestimmen, welches Kopfeisen für Ihr Pferd passend ist und wie der Wechsel korrekt durchgeführt wird – auch wenn das Kopfeisen zunächst fest sitzt.

Das Kopfeisen eines Wintec-Sattels bestimmt die Weite im Widerrist- und Schulterbereich. Durch den Wechsel lässt sich der Sattel an den Trainingszustand, Muskelaufbau oder an unterschiedliche Pferde anpassen. Eine korrekte Ausführung verhindert Druckpunkte und erhält Bewegungsfreiheit im Schulterbereich.

1. Benötigte Materialien

  • Wintec / Easy-Change™ Kopfeisen in der passenden Weite
  • Original Easy-Change™ Schrauben und Unterlegscheiben
  • Kreuzschlitz-Schraubendreher
  • Saubere, rutschfeste Arbeitsfläche

2. Sattel öffnen

Legen Sie den Sattel mit der Unterseite nach oben auf eine weiche, feste Unterlage. Lösen Sie die Schrauben im Bereich des Vorderzwiesels vollständig, ohne das Material zu verkanten.

3. Kopfeisen entnehmen

Heben Sie das Vorderzwiesel leicht an und entnehmen Sie das eingesetzte Kopfeisen. Merken Sie sich gegebenenfalls die bisherige Größe.

4. Neues Kopfeisen einsetzen

Setzen Sie das gewünschte Kopfeisen passgenau in die Führung. Es muss vollständig, gerade und ohne Spannung aufliegen. Bereits geringe Verkanten führen später zu Druckpunkten am Widerrist.

5. Wiedermontage

Verschliessen Sie den Sattel am Vorderzwiesel wieder und verschrauben Sie es mit den Originalschrauben. Ziehen Sie diese gleichmäßig an – fest, aber nicht übermäßig, um Materialspannung zu vermeiden.

6. Kontrolle der Passform am Pferd

Legen Sie den Sattel ohne Satteldecke auf und gurten ihn. Zwischen Widerrist und Sattel sollten zwei bis drei Finger Platz bleiben. Der Sattel darf weder vorne einsinken noch sichtbar „kippen“.

7. Beurteilung unter Reitergewicht

Die finale Beurteilung erfolgt mit Reiter zuerst im Stand und dann im Schritt und Trab. Der Sattel muss stabil liegen, ohne die Schulter zu blockieren. Die Oberlinie des Pferdes sollte harmonisch weiterarbeiten, ohne dass der Sattel vorne nachgibt oder Druck entlang der Dornfortsätze entsteht.

Wann welches Kopfeisen sinnvoll ist:

  • Schmal: für höhere Widerristformen und feinere Schulterpartien
  • Mittel: für normale Widerristform mit gleichmäßiger Oberlinie
  • Weit: für runde Oberlinien und kräftige Schulterentwicklung

Wann ein Kopfeisenwechsel allein nicht ausreicht

Bei Pferden mit ungleichmäßiger Muskulatur oder abfallender Rückenlinie kann zusätzlich das Easy-Change™ Riser System eingesetzt werden, um die Polsterpartie feiner auszugleichen. Dies verhindert, dass der Sattel trotz passender Kopfeisenweite vorne absinkt oder seitlich instabil wird.

Häufige Fehler

  • Weites Kopfeisen gewählt → Sattel sinkt vorne ab → Druck auf den Widerrist
  • Zu schmal gewählt → Schulter kann nicht frei rotieren → Bewegungseinschränkung
  • Schrauben auf verkantetem Kopfeisen festgezogen → Materialspannung & Druckpunkte

Häufige Fragen (FAQ)

Wie erkenne ich, ob die Schulter frei arbeiten kann?
Die Schulter sollte sich unter dem Sattel spürbar und sichtbar nach hinten bewegen können, ohne dass der Sattel mitwandert oder bremst.

Kann der Wechsel häufig erfolgen?
Ja. Bei fachgerechter Ausführung ist der Kopfeisenwechsel beliebig oft möglich.

Wann sollte zusätzlich eine Sattelanprobe erfolgen?
Bei deutlichen Muskelveränderungen, großem Widerrist, asymmetrischem Aufbau oder Unsicherheit.


Weiterführend: Welcher Sattel passt zu meinem Pferd?

Passende Modelle:
Wintec Dressursättel | Wintec Vielseitigkeit & Springen


Bei Unsicherheiten oder wenn Fragen zur individuellen Passform bestehen, können Sie uns jederzeit eine kurze Rückmeldung senden. Eine fachliche Einschätzung anhand von 2–3 Fotos (seitlich, von oben und hinter dem Widerrist) ist meist ausreichend, um die passende Kopfeisenweite zuverlässig einzuordnen.

Für eine unverbindliche Beratung auch per WhatsApp:
01556 1600507

Lieber einmal nachfragen als eine Fehlanpassung zu riskieren – das Pferd profitiert direkt.

Verifizierte Kundenbewertungen

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